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08.
Juni 2008 "Festungswerke: Attraktionen im Grünen"
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| DIE MITTELALTERLICHE STADTMAUER | ||||||||||||||||||||||
SCHIRMHERRSCHAFT
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SPONSOREN | |||||||||||||||||||||
Auch
in diesem Jahr über-nimmt die Stadt Köln wieder die Schirmherrschaft über
den Tag der Forts.
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Ohne
diese Sponsoren wäre der heutige Tag der Forts nicht möglich
gewesen.
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Die
Stadtmauer der 3. mittelalterlichen Stadt-erweiterung wurde von 1180
bis 1141 gebaut. Im Jahre 1106 erfolgte als zweite Stadterweiterung
wegen des starken Bevölkerungsanstiegs auf Anordnung von Kaiser
Heinrich IV. die Einbeziehung der Siedlungen „Niederich“ im
Norden (52 ha mit St. Ursula und St. Kunibert; heute „Eintrachtstraße“ und „Unter
Krahnenbäumen“), „Oversburg“ im Süden
(34 ha mit St. Georg, Duffesbach und Rhein als Grenze; heute „Perlengraben“ und „Katharinengraben“)
und „Westerich“ oder „Westenich“ im Westen
(15 ha mit der St. Aposteln-Immunität; heute „Alte Wallgasse“ und „Am
Rinkenpfuhl“); das Stadtgebiet wuchs auf 223 ha. Dabei wurden
bisherige Befestigungsanlagen verstärkt und etliche Stadttore
hinzugefügt: Zwei Tore im Bereich Niederich – altes Eigelsteintor
und ein Tor westlich von St. Mathias; zwei Tore im Westen – altes
Ehrentor und Schaafentor; zwei Tore im Süden (Oversburg) – ein
Tor nach St. Pantaleon und altes Severinstor (Südtor).
Um
1180 begannen die Baumaßnahmen zur Vergrößerung
der Siedlungsfläche auf 401 ha. Der neue Wall und Graben
sicherte die Stadt halbkreisförmig gegen das Hinterland
ab.
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| KONTAKT / IMPRESSUM | ||||||||||||||||||||||
| LINKS | Fragen
zum Tag der Forts?
Pressematerial erwünscht? Nutzungsbedingungen |
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Auf
dieser Seite finden Sie eine Sammlung von Webseiten, auf denen Sie
weitere Informationen zum Thema Festung Köln finden.
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| ERÖFFNUNGSABEND | ||||||||||||||||||||||
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Neben
den Führungen am Tag der Forts haben Sie am Vorabend, Samstag
den 7. Juni 2008, die Gelegenheit durch verschiedene Vorträge
mehr zu diesem historischen Kapitel der Stadt Köln zu erfahren.
Außerdem können Sie zum ersten Mal in einer Ausstellung die Arbeit der Kölner Festungsfreunde besichtigen. WEITER |
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| PRAKTISCHE HINWEISE | ||||||||||||||||||||||
Die
Gebäude des Festungs-rings sind zum großen Teil unbeleuchtet.
Hier noch ein paar Hinweise.
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| DOWNLOAD | ||||||||||||||||||||||
Das
komplette Programm zum Tag der Forts, sowie die Karten und das Logo
finden Sie hier.
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![]() Köln von Südwest, 14. Jahrhundert. Nach einem Gemälde von S. Glos. |
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Ende
des 12. Jahrhunderts begannen
die Bürger,
die Stadtmauer auf dem aufgeschütteten
Wall zu errichten. Zunächst
wurde die Mauer hochgezogen, später
die zwölf Tore. Es gibt allerdings
auch Hinweise, dass die Tore zum
Teil während des Mauerbaus mit
hochgezogen wurden. Die
Arbeiten waren um 1259 abgeschlossen.
Köln war etwa in der Mitte des 13. Jahrhundert nach Vollendung der gewaltigen Befestigungsanlage die mächtigste Festungsstadt nördlich der Alpen geworden. Die zwölf gewaltigen Tore in der großen ringförmigen Stadtmauer Kölns nahmen Bezug auf das Abbild des himmlischen Jerusalem, da Köln schon seit dem frühen Mittelalter „Sancta Colonia“ und „dat hillige Coellen“ (= das heilige Köln) genannt wurde. |
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Kunibertsturm
mit Ark (links) und Türmchen (S. Glos). |
Bayenturm
mit Ark (S. Glos) |
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| Links das Hahnentor, dahinter St. Apostel und rechts das Schaafentor. | Abbildung
nach einem Gemälde von Siegfried Glos |
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| Diese Abbildung wurden freundlicherweise von Siegfried Glos zur Verfügung gestellt. | ||||||||||||||||||||||
Sobald
eins dieser Symbole neben der Beschreibung eines Werks abgebildet
ist, können Sie eine PDF-Datei herunter laden, in denen Sie
Informationen zu den Veranstaltungen finden, die das jeweilige Werk
beschreiben.
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FÜHRUNGEN
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RADTOUR
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VORTRAG
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WANDERUNG
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| "Die
Baach" im ca. 15. Jahrhundert Gemälde von Siegfried Glos. |
Weyertor, Bachtor, St. Pantaleon und Pantaleonstor | |||||||||||||||||||||
| Heute: Barbarossaplatz, Am Weidenbach, St. Pantaleon und Waisenhausgasse. | ||||||||||||||||||||||
Eigelsteintorburg Der Name der Eigelsteintorburg leitet sich von der Straße Eigelstein ab. Unter französischer Herrschaft hieß das Tor "Porte de L'Aigle" (Adlerpforte). Ob der Begriff "Eigelstein" vom lat. "aquila" (Adler = römisches Feldzeichen) hergeleitet ist, ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen. Die Torburg wurde im Zuge der 3. Stadterweiterung von 1180 – 1259 (zwischen 1228 und 1248) erbaut und sicherte den nördlichen Zugang zur Stadt. Am Abend des 13. September 1804 zog der Kaiser Napoleon I. begleitet von seiner Frau Joséphine unter Glockengeläut und Kanonendonner triumphal durch die Eigelsteintorburg in die Stadt ein. (Quelle: Wikipedia) |
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Gereonswall Der Gereonswall ist ein etwa 300m langen erhaltener Rest der mittelalterlichen Stadtmauer zwischen Gereonswall und Hansaring westlich der Eigelsteintorburg. Die Mauer enthält zwei Halbtürme, die zur Stadtseite hin offen waren. Der östliche Halbturm wurde im 15. Jahrhundert zu einer Windmühle umgebaut. Die Namen „Gereons-Mühle" und „Herrenleichnam-Mühle“ nahmen auf das nächste Stadttor (das nicht erhaltene Gereonstor) oder auf das dahintergelegene Kloster Herrenleichnam Bezug. (Quelle: Wikipedia) |
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Hahnentorburg Der Name des großen Tores leitet sich möglicherweise von „Hageno“ ab, einem früheren Grundbesitzer gleichen Namens aus dem 12. Jahrhundert. Nach anderen Quellen lautet die Herleitung von Hano („Hain“), also „Holzpforte“ oder „Holztor“ wegen der Waldgebiete entlang der nach Aachen führenden Straße außerhalb der Stadtmauer. Durch das Hahnentor betraten die Könige nach ihrer Zeremonie in Aachen die Stadt und zogen zum Schrein der Heiligen Drei Könige in den Kölner Dom. (Quelle: Wikipedia) |
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Prinzen Garde Turm Zur mittelalterlichen Stadtmauer gehört die älteste, nichtrömische profane Gedenktafel Kölns. Sie erinnert an den verräterischen Schuhmacher Habenit, der im 13. Jahrhundert die Truppen des Erzbischofs Engelbert in die Stadt schmuggelt. (Quelle: Wikipedia) |
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Blaue Funken Turm
Am Sachsenring ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer mit zwei Wehrtürmen erhalten. Ebenso wie beim Fragment an der Gereonsmühle lässt sich hier die Bauweise der Stadtmauer erkennen. Sogar der Graben vor der Mauer ist hier noch erhalten. Im südlichen der beiden Wehrtürme befinden sich heute die
Vereinsräume der Karnevalsgesellschaft Blaue Funken, die sich ebenso
wie die „Roten Funken“ auf die früheren Kölner
Stadtsoldaten beziehen. |
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Ulrepforte Der Name geht auf die hier im Mittelalter tätigen „Ulner“ (auch Üler, Euler = Töpfer) zurück, die ihr Handwerk wegen der Brandgefahr in unbewohnteren Gegenden ausüben mussten. Dieser Bereich war bis Anfang des 19. Jahrhundert gärtnerisch oder bäuerlich genutzt. Die Ulrepforte wurde urkundlich das erste Mal 1245 erwähnt. 1907 wurde das Gebäude der Stadt als Schenkung von Antoinette von Guilleaume übertragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die "Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V." die Ulrepforte in Besitz genommen. Seit dieser 1955 wird das Bauwerk von den Roten Funken und mit Hilfe des "Verein der Freunde und Förderer der Ühlepooz 'Fritz Everhan-Stiftung' e.V." umfassend restauriert und instand gehalten. (Quelle: Wikipedia) |
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Severinstorburg Die Severinstorburg, ein Teil der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauer, ist neben St. Severin das Wahrzeichen des Severinsviertels in Köln und ein exzellentes Beispiel mittelalterlicher Befestigungsbaukunst. Etwa in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde das Severinstor als schwere Turmtorburg mit sechseckigem Turmaufbau, 4-stöckig über der Grundmauer (Tordurchgang), mit zinnenbewerter Dachplattform aus Tuffsteinen errichtet. 1235 begrüßte die Stadt Prinzessin Isabella von England, Gattin des Hohenstaufen-Kaisers Friedrich II., am Severinstor. 1327 wurde hier von Kaiser Ludwig IV. dem Bayer und seiner Gattin Margarethe von Holland ein achttägiges Turnier eröffnet. (Quelle: Wikipedia) |
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Bayenturm Wer den Turm hatte, hatte die Macht. Dieser mächtige Turm war vor dem Dombau lange Zeit das Wahrzeichen der Stadt Köln. Der trutzige, wie eine Burg ausgebaute Bayenturm ist heute eines der wenigen Zeugnisse der mittelalterlichen Befestigung, die Köln 700 Jahre lang umschloss. Im Kölner Kampf um frühe bürgerliche Freiheiten gegen Erzbischof Engelbert II spielte der Bayenturm eine Rolle, weshalb er mit dem Wappen der Stadt geschmückt wurde. Der Bayenturm war der südliche Eckturm der Stadtmauer am Rhein. Heute wird der einst mächtige Bayenturm durch die umliegenden Gebäude fast ganz verdeckt. (Quelle: Wikipedia) |
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